Recycling


Glossar

Verpackung zur einmaligen Nutzung mit anschließender Entsorgung, nach Möglichkeit auch Wiederverwertung (Recycling).

Eine dauerhafte Kombination von zwei oder mehreren unterschiedlichen Packstoffen, wobei das Trägermaterial Papier, Pappe oder Karton ist. Saft und Haltbarmilch benötigen eine Barriereschicht aus Aluminium, Frischmilch nicht. Für kohlensäurehaltige Getränke ist der Verbundkarton nicht geeignet.

Der Kunststoff Polyethylen mit hoher Dichte (englisch: High Density Polyethylen) ist unzerbrechlich, durchscheinend und geruchsfrei. Er kommt beispielsweise für Milchflaschen zum Einsatz. Verschlüsse und Mehrwegkisten sind häufig ebenfalls aus HDPE.

Der Kunststoff Polyethylen mit geringer Dichte (englisch: Low Density Polyethylen) wird vor allem zur Herstellung von Folien verwendet.

Jene Norm, die den Rahmen von Ökobilanzen definiert. Sie umfasst die Definition von Zielen und Untersuchungsrahmen, die Sachbilanz, die Wirkungsabschätzung und die Auswertung.

Der Klimawandel steht für die negativen Umweltauswirkungen der vom Menschen verursachten Erwärmung der Erdatmosphäre. Verschiedene Gase – CO2, Methan, Lachgas, FCKW – tragen dazu bei. Diese werden für die Ökobilanz umgerechnet und in Kohlendioxid-Äquivalenten (CO2-Äqu.) angegeben.

Eine Ökobilanz ist eine systematische Analyse der Umweltauswirkungen von Produkten während ihres gesamten Lebenswegs: von der Rohstoffgewinnung über die Produktion und Nutzung bis hin zur Entsorgung.

Eine Verpackung, die mehrmals genutzt werden kann und damit Ressourcen schont. Gleichzeitig braucht es aber Systeme zu ihrer Rücknahme, Lagerung und Reinigung.

Der Begriff ist mehr als dreihundert Jahre alt. Ein deutscher Forstwirt hat ihn geprägt und so definiert: „Nicht mehr (Holz) entnehmen, als nachwachsen kann“. Das gilt im übertragenen Sinn für alle Lebensbereiche: Nachhaltiges Handeln verbraucht nicht mehr Ressourcen, als die Ökosysteme wieder reproduzieren können.

Polyethylenterephthalat ist ein Kunststoff, der sich durch hohe Steifigkeit und Härte, lackierfähige Oberfläche, Witterungsstabilität und hohe Formbeständigkeit bei Wärme auszeichnet. Er kommt u. a. bei Getränkeflaschen zum Einsatz.

Dabei handelt es sich um Abfälle nach dem Gebrauch durch den Endkonsumenten. Diese können verschmutzt sein und Reste beinhalten. Produktionsabfälle sind im Vergleich dazu meist sauberer und qualitativ hochwertiger.

Polypropylen ist ein Kunststoff, der hart, unzerbrechlich, geruchs- und geschmacksfrei ist. Bei Verpackungen kommt er beispielsweise für Flaschenverschlüsse zum Einsatz.

Die Aufbereitung und Wiederverarbeitung von Abfällen für den ursprünglichen Zweck oder andere Anwendungsbereiche. Die energetische Verwertung (= Verbrennung) ist hier ausgenommen.

Wiederbefüllen oder Wiederverwenden von Verpackungen für den ursprünglich vorgesehenen Zweck, mit oder ohne Hilfe von sogenannten „Hilfsprodukten“ wie beispielsweise speziellen Nachfüllpackungen.

An heißen Tagen bildet sich, etwa durch Autoabgase, bodennahes Ozon. Diese umweltschädliche Wirkung wird als „Beitrag zum Sommersmog“ bezeichnet und in Ethylen-Äquivalent gemessen.

Luftschadstoffe wie Schwefel- und Stickstoffverbindungen reagieren in der Luft mit Wasser zu Schwefel- bzw. Salpetersäure. Diese fällt dann als „Saurer Regen“ zur Erde und gelangt so in Boden und Gewässer. Diese Versauerung der Böden wird in Schwefeldioxid-Äquivalenten gemessen.

Er gibt an, wieviel Liter Wasser während des Lebenszyklus einer Verpackung – einschließlich der Reinigung von Mehrweggebinden – von dieser benötigt wird. Papier und Karton benötigen zur Herstellung mehr Wasser als andere Packstoffe. Um den Wasserverbrauch richtig zu beurteilen sollte berücksichtigt werden, ob es in der Herstellungsregion Wasserknappheit gibt. In Österreich ist das nicht der Fall.

Glossar

Studie zu Verpackungen in Österreich

Die komplette Studie ist hier zum kostenlosen Download verfügbar

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